Neue Fachkräfte für die digitale Zukunft
21 Gesellen bei der Lossprechungsfeier der Informationstechniker-Innung freigesprochen
Köln. Im feierlichen Rahmen des Hauses des Kölner Handwerks hat die Innung für Informationstechnik KölnBonn/Rhein-Sieg-Erft
ihre diesjährige Lossprechungsfeier begangen. Insgesamt 21 Auszubildende – davon 10 aus der Sommer- und 11 aus der Winterprüfung – wurden offiziell in den Gesellenstand erhoben.
Die Veranstaltung markierte für die jungen Fachkräfte nicht nur das Ende ihrer Ausbildung, sondern vor allem den Beginn eines neuen beruflichen Abschnitts.
In seiner Festrede betonte Obermeister Nikolay Gassner die besondere Bedeutung des Berufsbildes:
„Die Informationstechnik ist mehr als Technik – sie ist Kommunikation, Sicherheit und das Rückgrat unserer Gesellschaft.“
Gerade in Zeiten zunehmender Digitalisierung komme den frischgebackenen Gesellen eine zentrale Rolle zu. Sie seien nicht nur Fachkräfte,
sondern „Zukunftsgestalter“, die dann gefragt sind, wenn Systeme ausfallen, Kommunikation gestört ist oder sicherheitsrelevante Technik zuverlässig funktionieren muss.
Dank an Ehrenamt und Ausbildung
Ein besonderer Fokus der Veranstaltung lag auf der Anerkennung des Engagements im Hintergrund. Gassner würdigte ausdrücklich
die Arbeit des Prüfungsausschusses, der die Ausbildung und Prüfungen begleitet hatte.
Namentlich dankte er unter anderem Anika Rose, Josef Armbruster, Jens Koßmann, Christian Keller, Armin Lüth, Ansgar Geinar,
Sebastian Braun und Sascha Rehbein sowie dem Vorsitzenden Thomas von Redei.
„Dieser Weg wird nicht allein gegangen“, so Gassner. „Hinter jedem erfolgreichen Abschluss stehen Menschen, die unterstützen, begleiten und fördern.“
Partnerschaft als Erfolgsfaktor
Ein weiterer Dank galt der langjährigen Unterstützung durch die Gothaer Hauptgeschäftsstelle, insbesondere Susanne Schneider,
deren Engagement die Arbeit der Innung über viele Jahre hinweg verlässlich begleitet habe.
Humorvoller Moment trotz Lieferverzögerung
Für einen augenzwinkernden Moment sorgte die geplante Übergabe eines kleinen Präsents: eigens gestaltete IT-Motivsocken im Netzwerkdesign.
Aufgrund von Lieferproblemen konnten diese jedoch noch nicht überreicht werden.
Mit einem Schmunzeln kommentierte Gassner die Situation und versprach eine Nachlieferung – der wichtigste Bestandteil des Abends sei schließlich bereits gesichert: der Gesellenbrief.
Ein Abend zwischen Abschluss und Aufbruch
Zum Abschluss der offiziellen Zeremonie wurden die Gesellenbriefe überreicht. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit, bei einem gemeinsamen Imbiss
und einem frisch gezapften Kölsch den Abend ausklingen zu lassen – mit Blick auf die Kölner Altstadt.
Mit einem klaren Appell wandte sich Gassner an die Absolventen:
„Bleiben Sie neugierig, mutig und begeistert von Ihrem Beruf – denn genau diese Begeisterung macht aus einem guten Handwerker einen herausragenden Profi.“
Stabile Verbindung – beruflich und persönlich
Die Lossprechungsfeier 2026 machte einmal mehr deutlich, wie wichtig qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft der digitalen Infrastruktur sind.
Mit ihrem Abschluss sind die neuen Gesellen bestens gerüstet, um Verantwortung zu übernehmen – in einer Branche, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Oder, wie es der Obermeister formulierte:
„Ich wünsche Ihnen für Ihren Weg eine stabile Verbindung – im Netzwerk wie im Leben.“
Mit freundlichen Grüßen,
Nikolay Gassner
Obermeister